Norbert Schrödl – Anakreon und seine Musen18 Jul 2017

Haben die Musen Muße? — Ich bin der Pampel, du die …

… ja, was eigentlich? Die Muse oder Musen? Oder die Muße? Diese buchstäbliche Stolperfalle bringt so manchen ins Straucheln. Gut, dass wir von textleister immer Zeit und Muße (oder Muse?) haben, diesen orthographischen Buchstabensalat aufzuschlüsseln und damit eine müßige Fehlerquelle auszumerzen. Von den Musen geküsst Widmen wir uns zuerst der Muse, die uns küssen oder auch in ihrer leichten Form unterhalten kann. Die Musen waren in der griechischen Mythologie die neun Töchter des Göttervaters Zeus

nichtsdestotrotz8 Aug 2016

Nichtsdestotrotz – aus Spaß wurde Ernst

Das Wort nichtsdestotrotz wird mittlerweile so häufig verwendet, dass kaum jemandem bewusst ist, dass es sich ursprünglich um eine verhängnisvolle Verballhornung von „nichtsdestoweniger“ und „trotzdem“ handelt, nein, es war wohl nicht Heinz Erhardt (siehe Link unten von Prof. Bär), die Konstruktion gab es früher schon. Aus Spaß wurde Ernst. Mittlerweile ist aus dem der Unfug Fug geworden und wahrscheinlich bürgert sich in 20 Jahren auch zum Bleistift die Wendung „Herzlichen Glühstrumpf!“ ein. Wir schlittern großartigen

Höllenquallen25 Mai 2015

Höllenquallen und Qualen

Zum Thema Qual und Quallen das Fundstück des Tages: „Die Unsterblichkeit der Seele und ewige Höllenquallen.“ → Qual: mittelhochdeutsch quāl(e), kāl(e), althochdeutsch quāla, westgermanisch *kwel-a- „leiden“, indogermanisch *gwel- „sterben“, belegt seit dem 8. Jahrhundert (s. Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, de Gruyter 2011. S. 736) → Qualle: Aus dem Niederdeutschen qualle, neuniederländisch kwal. Abgeleitet von quellen im Sinn von „aufquellen“. (s. Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, de Gruyter 2011. Ebd.) Es soll aber